Kalimba Informationen, Tipps und aktuelle Angebote

Kalimba – nützliche Informationen und Tipps

Kalimba mit Klanglamellen
Die Kalimba, ein außergewöhnliches Instrument mit afrikanischer Herkunft, welches die wenigstens kennen. Vergleichbar ist die Spielweise mit einem Daumenpiano. Die Kalimba gehört zu den sogenannten Lamellophonen. Bestehend aus einem Brett mit einem Hohlkörper und mit der ungefähren Größe eines Buches, hat das Instrument den Vorteil, dass es einfach in der Hand gespielt werden kann. Die Lamellen, welche auf dem Holzstück befestigt sind, bestehen meistens aus Metall. In den ersten Versionen  waren diese auch aus Holz, Zuckerrohr oder Bambus.

In der Regel wird das Instrument mit beiden Händen gehalten und mit den Daumen gespielt, indem die Metalllamellen gezupft und dadurch in Schwingung gesetzt werden.

Quicklinks

  Hokema Kalimba Modell B9           Hokema Sansula          Meinl Percussion KA7-M-BK Kalimba

Das Wort Kalimba steht allerdings als Obergriff für eine ganze Reihe weitere Instrumenten. Ähnliche Instrumente sind die Sansula und Mbira.

In der Gegenwart sind Kalimbas in mehreren Musikgenres eingesetzt, unter anderem finden sie Verwendung beim Jazz und vielen Bands als Begleitinstrument. Natürlich kann man mit einer Kalimba auch als Solist ein tolles Musikstück spielen.

Um das Instrument zu stimmen, müssen lediglich die Lamellen vor- oder zurückgeschoben werden. Je nach Anzahl der Lamellen auf einer Kalimba, desto mehr Möglichkeiten bieten sich in den Gestaltungen der Melodie.

Aktuelle Angebote

In nachfolgender Tabelle aktuelle  Preis-Leistung-Sieger.

1. Kormest Kalimba mit 17 Klanglamellen38,99 €
2. Donner Kalimba / Daumenklavier 17 Tasten38,99 €
3. Hokema Kalimba mit 9 Lamellen46,00 €
4. Donner Daumenklavier mit 10 Tasten aus Mahagoni23,99 €
5. Vangoa Kalimba mit 17 Tasten33,00 €

Vor- und Nachteile einer Kalimba

Die Vorteile sind:

  • Mobilität bzw. Größe des Instrumentes
  • Verschiedene Tonlagen durch anziehen der Lamellen
  • Geeignet auch für jüngere Kinder
  • Einfach zu erlernen
  • Preisgünstig

Die Nachteile sind:

  • Eingeschränktes Klangspektrum
  • Verletzungsgefahr falls Klangzungen scharf sind
  • evtl. die Klotzoptik

Tipps zum Kauf einer Kalimba

  1. Bestelle ruhig zwei bis drei Modelle, um das Instrument mit dem besten Klang für dich herauszufiltern.
  2. Ein sauberer Klang der Töne ist unverzichtbar – es sollte nicht „schief“ klingen.
  3. Habe ein Auge auf die Verarbeitung, insbesondere auf die Metalllamellen, da hier bei unsauberen Kanten Verletzungsgefahr bestehen kann.
  4. Das Instrument sollte angenehm in der Hand liegen und einen optimalen Spielkomfort zu garantieren.
  5. Achte darauf, als Anfänger Kalimbas mit ca. 8 Klanglamellen zu kaufen, dies eignet sich normalerweise optimal um genügend Melodien auszuprobieren und man behält eine gute Übersicht. Des Weiteren kann sich die Auge- Handkoordination so an das Instrument gewöhnen.

Sollten sie sich immer noch unsicher sein, welches Produkt Sie sich kaufen sollten, dann schauen Sie doch einfach mal in unseren Produktvergleich.

Hier können Sie ein wundervolles Cover von Kiss the Rain hören:

 

Kalimba Meditation – ruhige Klänge, ruhige Seele

Der Trend des Meditierens hat sich auch unter die Rubrik der Kalimbaspieler gemischt. Denn durch die ruhigen und sanften Klänge, bietet es sich, die Seele baumeln zu lassen und einfach in Ruhe zuzuhören und alles um sich herum zu vergessen. Entspannen Sie zur Musik und führen Ihre Atemübungen zu dieser aus. Sie werden überrascht sein, wie schnell Sie in Ihre Welt der Meditation abdriften können und eine völlige Entspannung genießen. Vor allem nach einem stressigen Arbeitstag bietet sich die Methode der Meditation an.

Sollten Sie noch Anfänger im Bereich der Meditation sein, besteht die Möglichkeit sich per Anleitung leiten zu lassen. In Kombination mit dem Thema Kalimba bietet sich unter anderem dieses Buch an.

Funktions- und Bauweise der Kalimba

Die Kalimba ist ein traditionelles Musikinstrument aus den südlichen Regionen Afrikas und zählt zu den sogenannten Idiophonen, den Selbstklingern.

Genauer kann man die Kalimba den Lamellophonen zuordnen, einer Subgruppe der selbstklingenden Musikinstrumente, die mehrere Zupfinstrumente aus dem subsaharischen Raum umfasst. Diese haben miteinander gemein, dass die Töne durch auf einem Klangkörper befestigte Lamellen erzeugt werden. Je mehr unterschiedliche lange Lamellen sich auf dem Resonanzkörper befinden, desto mehr unterschiedliche Töne kann man damit logischerweise spielen. Bei der Kalimbabestehen die Lamellen heutzutage gewöhnlicherweise aus Metall. In der Vergangenheit wurden diese von den afrikanischen Stämmen aber häufig aus Rohr oder Holz gebaut. Mittlerweile werden auch diverse metallische Gegenstände, zum Beispiel Fahrradspeichen, für den Bau des Instruments verwertet. Die Klanglamellen sind in einer Halterung, die meistens ebenfalls aus Metall besteht, auf einem hölzernen Brett oder Hohlkörper befestigt, der in der Regel nicht größer als eine DVD-Hülle ist und sich problemlos in der Hand halten lässt. Aber auch aus anderen stabilen Materialien wie Kokosnusshälften oder Bambusstangen kann der Klangkörper bestehen.

Eine Kalimba, manchmal auch Mbila genannt, wird gespielt, indem die Lamellen mit dem Daumen gezupft werden. Auf ihr kann man komplexe Melodien wiedergeben, aber auch eine perkussive Begleitung spielen. Traditionell wurde das Zupfinstrument häufig als Begleitinstrument von Geschichtenerzählern, ähnlich wie in Europa die Laute, verwendet. In der westlichen Musik wird die Kalimba diatonisch gestimmt. In ihrer ursprünglichen Heimat aber unterscheidet sich die Stimmung von Stamm zu Stamm. Die Tonhöhe einer einzelnen Lamelle kann man durch Verkürzen oder Verlängern anpassen. Dafür muss man die Halterung etwas lockern, sodass man sie verschieben kann.